Den Dienst einrichten
Ein Endpunkt, keine Anmeldung. Was ein Client braucht, ist die Adresse.
https://mcp.bibelstudium-mcp.de/mcp
Der Dienst spricht das Model Context Protocol über Streamable HTTP. Es gibt keine Registrierung, keinen Schlüssel und kein OAuth: Felder für eine Authentifizierung bleiben überall leer.
Ausgeliefert werden gemeinfreie und frei lizenzierte Texte und Studiendaten, dazu die Schlachter 2000 mit Genehmigung der Genfer Bibelgesellschaft. Wo eine Lizenz oder eine Genehmigung Namensnennung verlangt, steht sie unter Quellen und Lizenzen, und sie gilt auch für das, was über diesen Endpunkt bezogen wird. Abschreiben müssen Sie sie dafür nicht: Jede Antwort führt die Quellen mit, aus denen sie stammt, samt Lizenz und dem Wortlaut der verlangten Nennung.
Wer keine Übersetzung angibt, bekommt an diesem Endpunkt die Schlachter 2000. Die vier übrigen Ausgaben sind ein Aufrufparameter entfernt.
Für beide Schlachter-Ausgaben gilt eine Grenze: Je Abruf geben sie höchstens zwanzig Verse im Wortlaut aus, gleich mit welchem Werkzeug, ein Entgegenkommen gegenüber der Genfer Bibelgesellschaft. Greift sie, sagt die Antwort es und benennt die Verse, die sie tatsächlich enthält; still gekürzt wird nie. Luther 1912, Elberfelder 1871 und Menge 1939 sind davon nicht betroffen.
Wie die Angaben unten zu lesen sind
Der praktische Filter ist nicht der Transport, sondern die Authentifizierung. Streamable HTTP beherrschen inzwischen alle einschlägigen Plattformen; woran eine Einbindung scheitert, ist regelmäßig die Frage, ob die Plattform einen Server ohne OAuth oder Token überhaupt annimmt. Deshalb steht an jedem Abschnitt, worauf die Angabe beruht:
- Geprüft selbst durchgeführt, mit Datum. Die Verbindung stand.
- Recherchiert aus der Dokumentation des Anbieters übernommen und nicht selbst ausprobiert. Die Syntax ist der jeweils verlinkten Quelle entnommen, nicht dem Gedächtnis.
- Ungeklärt nicht geprüft und aus den Quellen nicht ableitbar. Diese Clients werden hier nicht als funktionierend ausgegeben.
claude.ai, Web und Mobil Geprüft 26.07.2026
Einstellungen › Connectors › Custom Connector hinzufügen. Die Adresse oben eintragen, die Felder für OAuth leer lassen.
Claude Code Geprüft 26.07.2026
claude mcp add --transport http bibelstudium https://mcp.bibelstudium-mcp.de/mcp
ChatGPT im Developer Mode Recherchiert
Laut OpenAI für Konten der Pläne Pro, Plus, Business, Enterprise und Education im Web. Der Developer Mode wird in den Einstellungen freigeschaltet, danach lässt sich eine eigene App für einen entfernten MCP-Server mit dessen Adresse anlegen. Als Authentifizierung ist No Authentication dokumentiert, was dieser Endpunkt braucht.
Die Menüpfade der ChatGPT-Oberfläche ändern sich häufiger als die Sache dahinter; maßgeblich ist deshalb die Anleitung des Anbieters: Developer mode and MCP apps in ChatGPT.
VS Code, Copilot Agent Mode Recherchiert
In .vscode/mcp.json im Projekt oder in den
Benutzereinstellungen:
{
"servers": {
"bibelstudium": {
"type": "http",
"url": "https://mcp.bibelstudium-mcp.de/mcp"
}
}
}
VS Code nennt den obersten Schlüssel servers und verlangt ein
type-Feld, anders als die beiden folgenden Clients. Quelle:
VS-Code-Dokumentation.
Cursor Recherchiert
In ~/.cursor/mcp.json global oder .cursor/mcp.json
je Projekt:
{
"mcpServers": {
"bibelstudium": {
"url": "https://mcp.bibelstudium-mcp.de/mcp"
}
}
}
Ein headers-Block wäre dort für Zugangsschlüssel vorgesehen und
entfällt hier. Quelle:
Cursor-Dokumentation.
LM Studio Recherchiert
Dieselbe Form wie bei Cursor, in der mcp.json der Anwendung:
{
"mcpServers": {
"bibelstudium": {
"url": "https://mcp.bibelstudium-mcp.de/mcp"
}
}
}
Quelle: LM-Studio-Dokumentation.
Wo es ungeklärt ist
Diese Plattformen nehmen entfernte MCP-Server an, aber ihre Dokumentation nennt jeweils nur OAuth oder einen Token. Ob sie einen Server ohne Authentifizierung annehmen, ist nicht geprüft und aus den Quellen nicht ableitbar.
- Mistral Le Chat, Custom MCP Connector Ungeklärt
- Microsoft Copilot Studio Ungeklärt
Die Consumer-App von Google Gemini kann nach derzeitiger Recherche gar keine eigenen MCP-Connectors einbinden; dort führt der Weg über die Gemini CLI oder Gemini Enterprise. Recherchiert
Ressourcen anhängen
Die Werkzeuge ruft das Modell selbst auf. Eine Ressource hängen Sie an, so wie eine Datei. Vier davon beschreiben den Bestand dieser Instanz:
bible://buecher: die 66 Bücher mit Nummer, Name, Kapitelzahl und Testamentbible://uebersetzungen: die geladenen Übersetzungen mit Lizenz und geforderter Namensnennungbible://editionen: die geladenen Grundtext-Editionen mit Sprache, Eigenheiten der Schreibung und Lizenzbible://quellen: alle Quellen, aus denen diese Instanz Daten führt, mit der Nennung, die beim Weitergeben verlangt ist
Den Bibeltext selbst geben drei Adressvorlagen heraus:
bible://kapitel/{uebersetzung}/{buch}/{kapitel}
bible://vers/{uebersetzung}/{buch}/{kapitel}/{verse}
bible://grundtext/{edition}/{buch}/{kapitel}/{vers}
Claude Code Geprüft 02.08.2026
Eine feste Ressource wird mit @ angehängt, etwa
@bibelstudium:bible://quellen. Der Name, unter dem der Dienst
eingetragen ist, darf dabei keine Leerzeichen enthalten: Sonst kommt die Zeile
ohne Inhalt an. Ein Eintrag desselben Endpunkts unter einem kurzen Namen behebt
das und wird nach einem Neustart der Sitzung wirksam.
Die drei Adressvorlagen werden in der Vervollständigung angeboten, eine
daraus mit @ gebildete Adresse aber nicht aufgelöst. Nur diese
Geste erreicht sie nicht; abrufbar bleiben die Vorlagen über die
Ressourcenauswahl des Clients. Für Kapitel, Verse und Grundtext führt der
bequemere Weg über die Werkzeuge, die das Modell ohnehin selbst aufruft.
Claude Desktop und claude.ai Ungeklärt
Ob und wie sich Ressourcen dort anhängen lassen, ist nicht geprüft.
Lokal betreiben
Wer den Dienst nicht über das Netz nutzen will, betreibt ihn auf dem eigenen Rechner. Dann liegen die Daten in einer einzigen SQLite-Datei bei Ihnen, und keine Abfrage verlässt den Rechner. Der Quellcode steht unter MIT auf GitHub; die vollständige Anleitung samt Aufbau der Datenbank steht dort in der README.
Das kostet eine Übersetzung: Die lokale Fassung führt Luther 1912, Schlachter 1951, Elberfelder 1871 und Menge 1939. Die Schlachter 2000 gibt es allein über den gehosteten Dienst, kein Skript lädt sie nach, und eine selbst aufgebaute Datenbank meldet für sie „nicht geladen". Alles Übrige, Grundtexte, Morphologie, Konkordanz, Querverweise und Lexika, ist lokal vollständig vorhanden.
Für Clients, die einen lokalen Server als Kindprozess starten, etwa Claude Code oder Claude Desktop, sieht der Eintrag so aus:
{
"mcpServers": {
"bibelstudium": {
"command": "bun",
"args": ["run", "/pfad/zu/bibelstudium-mcp/src/server.ts"]
}
}
}
In Anwendungen mit grafischer Oberfläche gehört dort der vollständige Pfad zu
bun hin, etwa /opt/homebrew/bin/bun: Solche
Anwendungen erben den Suchpfad der Shell nicht. Für Claude Desktop gibt es
zusätzlich ein Installationsbundle, das ein eigenständiges Programm mitbringt
und kein installiertes Bun voraussetzt. Es liegt an jeder
Veröffentlichung
auf GitHub, je eines für macOS auf Apple Silicon und für Linux auf x64; für
andere Systeme baut man es aus dem Quellcode. Die Bibeldaten lädt es nach einer
Rückfrage selbst, das Feld für den Datenbankpfad darf im Installationsdialog
leer bleiben; danach ist Claude Desktop einmal neu zu starten.
Für Programme
Der Dienst ist zustandslos: Es gibt keine Sitzung und keine Sitzungskennung, die mitzuführen wäre, jede Anfrage steht für sich.
Jeder Pfad nimmt deshalb nur die Verfahren an, die er braucht. Auf
/mcp ist das POST, alles andere beantwortet er mit
405. Das gilt auch für GET und für
DELETE: Wo es keine Sitzung gibt, ist keine zu eröffnen und keine
zu beenden. Geprüft wird außerdem die Herkunft, und zwar auf allen Pfaden.
Ob er antworten kann, lässt sich abfragen, ohne ein Werkzeug aufzurufen:
https://mcp.bibelstudium-mcp.de/health
Die Antwort ist 200, wenn er es kann, sonst 503 mit
einer Angabe, woran es liegt. Dieser Pfad nimmt GET und
HEAD an, sonst ebenfalls 405.
Die Werkzeuge liefern ihr Ergebnis zusätzlich zum Text als strukturierte Daten nach einem Schema, das die Werkzeugliste mitbringt; ein Konsument greift damit auf Felder zu, statt Text zu zerlegen. Alles Weitere steht in der Dokumentation im Quellcode-Repository.
Dieser Dienst wird von einer Privatperson ohne Gewinnabsicht betrieben. Es gibt keine zugesicherte Verfügbarkeit, keine Wartungsfenster und keinen Support-Anspruch. Wer sich darauf verlassen muss, betreibt besser die lokale Fassung.
Damit ein einzelner Abruf nicht den gesamten Bestand abzieht, ist der
Endpunkt mengenmäßig begrenzt. Normale Nutzung merkt davon nichts; wer in Serie
abfragt, bekommt vorübergehend 429.